Was ist Kartslalom?

Kartslalom ist die Breitensportvariante des Kartsports. Hierbei wird mit Karts mit Viertaktmotoren auf Parkplätzen oder ähnlichen befestigten Plätzen auf einem mit Pylonen abgesteckten Kurs gegen die Zeit gefahren. Dabei ist immer nur ein Fahrer auf der Strecke.

Auf einem großen befestigten Platz wird mit Pylonen ein Parcours aufgebaut, der aus verschiedenen Aufgaben besteht. Mit Geschick und Speed sind die Tore, Gassen, Kreisel und «Schweizer» möglichst fehlerfrei zu durchfahren. Ein Wettbewerb besteht aus einem Trainingslauf und zwei Wertungsläufen. Für das Umwerfen oder Verschieben von Pylonen gibt‘s Strafsekunden, die zur Fahrzeit addiert werden. Die gesamte Strecke ist zwischen 300 und 500 Meter lang. Die Karts sind mit einem 6,5 PS Viertakt Motor, Seitenkästen, Frontspoiler und Kettenschutz ausgerüstet.

Die Beherrschung eines Fahrzeugs, Übersicht und Reaktionsschnelligkeit – drei Dinge, die im Straßenverkehr oftmals entscheidend sein können. Für die Kids ist der Jugend­Kartslalom eine ideale Gelegenheit, sich diese Eigenschaften schon im Schulalter anzueignen. Bei den Kartslaloms steht zunächst einmal nicht das Tempo im Vordergrund. Die sichere Beherrschung des Sportgeräts hat Priorität.

Kartslalom wird hauptsächlich von Mädchen und Jungen zwischen 8 und 21 Jahren ausgeübt. Der ursprüngliche Jugendkartslalom wurde in den 1980er Jahren erfunden.

Die Einteilung der Klassen beim Jugendkartslalom

K1: 8 – 9 Jahre
K2: 10 – 11 Jahre
K3: 12 – 13 Jahre
K4: 14 – 15 Jahre
K5: 16 – 18 Jahre
K6: älter als 18 Jahre bis 21 Jahre

(Quelle: Wikipedia)

Ist diese Sportart gefährlich?

Gerade am Anfang stellen sich viele Eltern die Frage nach der Gefährlichkeit dieses Sportes. So ist eine Kollision zwischen zwei Karts ausgeschlossen, da sich immer nur ein Kart auf der Strecke befindet. Aufgrund des niedrigen Schwerpunktes ist auch das umkippen des Karts nicht möglich. Dies liegt auch daran, daß ein Parcour nicht auf Höchstgeschwindigkeit, sondern auf Geschicklichkeit ausgelegt ist.

Bei den Veranstaltungen innerhalb des Inn-Chiemgau-Pokals wird außerdem darauf geachtet, dass die Kinder «körperbedeckte Kleidung» tragen. Denn langärmelige Hosen/Shirts helfen zuverlässig, auch kleinere Verletzungen zu verhindern. Und auch die ehrenamtlichen Trainer tragen mit ihren Trainerausbildungen beim ADAC aktiv zur Sicherheit bei.